Rückbildungsgymnastik
Nach der Geburt des Kindes sollte mit der Rückbildungsgymnastik zu früh wie möglich begonnen werden, nach einem Kaiserschnitt in Absprache mit der Hebamme nach ca. 8 Wochen. Mehrmals am Tage vier bis fünf Minuten zu üben ist besser, als einmal am Tage längere Zeit.
Schon im Krankenhaus beginnen Krankengymnastinnen mit leichten Gymnastikübungen, die z.B. die Durchblutung des Körpers fördern und verhindern, dass die Füße und Knöchel anschwellen. Es gibt viele Übungen zur Kräftigung des Beckenbodens, zur Rückbildung der Gebärmmutter, und Anleitungen, wie die erschlaffte Bauchmuskulatur trainiert, Darmträgheit verhindert und Venenproblemen entgegenwirkt werden kann. Krankenhäuser mit einer gynäkologischen Station, sowie Krankenkassen bieten fast immer Kurse mit Geburtsvorbereitung und Schwangerschaftsgymnastik an, in denen nicht nur Gymnastik speziell für die Schwangerschaft, sondern auch Beckenbodengymnastik im allgemeinen unterrichtet wird. Sicherlich ist das Kursangebot in den Großstädten, wie Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Köln oder Düsseldorf bei kirchenlichen Stellen oder Familienbildungseinrichtungen größer, aber auch Hebammen zeigen Übungen oder geben Kurse, die zusammen mit dem Baby besucht werden. Für das Training zu Hause sind Übungen auf DVD oder CD zu empfehlen. Auch im Internet gibt es Anleitungen mit Bildern zur Rückbildungsgymnastik. |
|