Beckenbodengymnastik
Beckenbodengymnastik trainiert die Beckenbodenmuskeln, die den Darm, die Blase, die Gebärmutter stützen und die Öffnungen der Harnröhre, der Scheide und des Afters schützen.
Aus Beckenbodenschäche resultieren Blasenschwäche, Gebärmuttersenkung und Inkontinenz. Viele Frauen machen spezielle Gymnastik während der Schwangerschaft und nehmen nach der Schwangerschaft an Kursen zur Rückbildungsgymnastik teil. Hier spielt Gymnastik zur Kräftigung des Beckenbodens eine große Rolle, denn viele Frauen leiden nach der Geburt unter einer Schwäche des Beckenbodens. Auch nach einer Gebärmutterenfernung / Hysterektomie ist eine gezielte Gymnastik für den Beckenboden zu empfehlen. Die Übungen können auch von Krankengymnastinnen, Physiotherapeuten oder auch Hebammen entweder noch im Krankenhaus oder in Kursen verschiedener Einrichtungen vermittelt werden, aber auch daheim mittels Büchern, CD, DVD oder entsprechenden Seiten im Internet, z.B. bei Vitanet erlernt werden. Viele Anspannungs- und Lockerungs- Übungen sind einfach und lassen sich jederzeit beispielsweise beim Autofahren durchführen. Die Beckenbodenmuskulatur wird nicht nur durch Schwangerschaft und Geburt extrem belastet , sondern verliert auch durch den normalen Alterungsprozeß an Kraft. Auch Männer sollten sich rechtzeitig mit diesem Thema beschäftigen, um Problemen wie Harninkontinenz vorzubeugen. Eltern, deren Kinder unter Blasenschwäche leiden, sollten unbedingt den Kinderarzt befragen, da Hilfe z.B. in Form von Beckenbodengymnastik einfach zu leisten ist. |
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